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Unsere Johannes-Orgel ist in die Jahre gekommen. Ausfallerscheinungen gibt’s schon seit Jahren, aber langsam werden sie unangenehm. Wir müssen zusehen, dass wir möglichst bald etwas tun, damit die Schäden nicht überhand nehmen und es zum Totalausfall kommt. Die Kosten dafür werden wohl um die 70.000€ betragen: das wird nicht aus der Portokasse zu bezahlen sein.

• Das Leder der Blasebälge, die den konstanten Luftdruck für die Pfeifen gewährleisten sollen, ist hart geworden und an vielen Stellen aufgeplatzt und undicht.
• Einige der mechanisch betätigten Holzschieber („Schleifen“) haben sich verzogen, so dass die „Luftlöcher“ nicht mehr genau unter den Pfeifen liegen. Das vermindert den Luftdruck, und die Pfeifen fangen an zu jaulen. Besonders in den Registern „Holzflöte“ und „Gambe“ ist das deutlich zu hören – und das sind eigentlich die schönsten Begleitregister, die wir allerdings im Gottesdienst fast nicht mehr nutzen können.
• Die „Drähte“, die von den Tasten zu den Pfeifenventilen führen, sind ausgeleiert und hängen durch. Dadurch sprechen die Pfeifen zu unterschiedlichen Zeitpunkten an: gleichzeitig erklingende Akkorde oder genaue Koloraturen sind damit kaum erzielbar.
• Die großen Pfeifen im Orgelprospekt (also die Pfeifen, die man von der Orgel sieht) haben sich am Fuß durch ihr Eigengewicht verzogen, das führt zu Ausbauchungen und Tonunreinheit.
• Die Pfeifen fangen an, ihr Eigenleben zu führen: jede klingt höchst individuell. Die einen laut, andere leiser, viele produzieren Nebengeräusche. Dadurch klingt die Orgel oft scheppernd, unrein und lauter, als sie eigentlich ist.
• Einige Pfeifen stehen nicht mehr genau auf ihren „Löchern“, weil sich die Haltebretter („Raster“) verzogen haben. 
• Bei den beiden Manualen wurde zur Bauzeit zu weiches Holz verwendet. Nach 33 Jahren haben die Tasten tiefe Griffmulden und müssen ausgetauscht werden.
• Die Tasten der Manuale wackeln horizontal hin und her: die Führungen sind ausgeleiert.
• Insgesamt muss das ganze Werk „intoniert“ werden. Das bedeutet, dass alle Pfeifen eines Registers – bis auf die Tonhöhe – ziemlich gleich klingen sollten. Im Moment ist es so, dass die Pfeifen eines Registers mal laut, mal leise, mal hauchig, mal forsch klingen; mal schnarren sie, mal hören sie sich knarzig an; mal springen sie sofort an, mal brauchen sie eine halbe Sekunde, bis man was hört. Dazu muss jede einzelne der 1760 Pfeifen auf den 26 Registern einzeln und nacheinander angefaßt und ausgerichtet werden: das dauert ein paar Wochen und ist der teuerste Einzelposten der geamten Renovierung.
• Und dann gibt es auch eine gute Nachricht: An der Johannes-Orgel sind bisher (außer den Organisten) keine Schädlinge gesicht
Projektort: St.-Johannes-Str. 4, 90522 Oberasbach, Deutschland

Ansprechpartner:

T. Reuter

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